Nach der Sibley-Monroe Klassifikation der Vögel der Welt sind die Girlitze der Familie der Finken und deren Verwandten (Fringillidae) zuzuordnen. Diese Familie enthält neben 46 verschiedenen Girlitzarten in der Gattung Serinus noch 950 weitere Vogelarten, unter anderem Zeisige, Hänflinge, Kernbeißer und natürlich "echte" Finken.


Girlitz - Serinus serinus - Familie der Finken


Girlitz

Kennzeichen: Deutlich kleiner als Haussperling (11,5cm). Männchen kanariengelb, an Rücken und Flanken bräunlich gestreift. Weibchen mehr graugrün gefärbt und deutlich kräftiger gestreift.  

Verbreitung: Süd-, Südwest- und Mitteleuropa, Nordafrika. Kam ursprünglich nur in den Mittelmeerländern vor, hat sich von dort weit nach Norden verbreitet.  

Lebensraum: Vorwiegend im Siedlungsbereich, in Parks und Gärten, Friedhöfen und in lichtem Laub- und Mischwald.  

Brut: 2 Bruten (April bis Juli). Kleines, kunstvolles Nest aus Halmen, Wurzeln, Moos, Federn, Haaren und Pflanzenwolle, meist in jungen Nadelbäumen oder Büschen. 3 - 5 grünliche oder bläuliche Eier, rötlich und hell lila gefleckt; vom Weibchen bebrütet; Brutdauer 12 - 14 Tage, Nestlingsdauer 14 - 16 Tage.  

Nahrung: Kleine Samen, grüne Pflanzenteile, Insekten.  

Stimme: Ruft trillernd "giff" oder "girliu". Gesang hoch und anhaltend klirrend; singt oft hoch auf Antennen oder im Singflug.

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Girlitz   Girlitz